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Knoppix einrichten

Voraussetzungen: Sie sind in der Lage, Knoppix erfolgreich von CD zu booten/zu starten. Das heißt: Der Knoppix-KDE-Desktop wird auf Ihrem Bildschirm angezeigt und der Mauszeiger lässt sich mit der Maus ordentlich bewegen.
(Wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, dann lesen Sie zunächst "Knoppix booten".)

Sie können nun daran gehen, Knoppix so einzurichten (zu konfigurieren), dass es Ihrer Hardware und Ihren Bedürfnissen gerecht wird.

Es geht um folgende Tätigkeiten:

  1. Bildschirm konfigurieren

  2. Drucker konfigurieren

  3. Soundkarte konfigurieren

  4. Scanner testen

  5. Internet-Zugang via (A)DSL / ISDN / Modem konfigurieren

  6. Netzwerkkarte konfigurieren

  7. Knoppix-Konfiguration auf Diskette speichern

  8. Schreibenden Zugriff auf die Festplatte(n) im PC ermöglichen
    (auch USB-Flashkarten-Leser, USB-Memorysticks, externe USB- und Firewire-Festplatten usw.)

  9. Zugriff auf eine Digitalkamera (oder Web-Kamera)

  10. Zugriff auf ein Zip-Laufwerk ermöglichen

Wenn Sie alle Hardware-Komponenten Ihres PC soweit eingerichtet haben, dass Sie zufrieden sind, dann haben Sie sich eine Pause redlich verdient :-)

Anschließend sollten Sie Ihre Hardware noch in der Knoppix Hardware Datenbank eintragen, damit auch andere von Ihrer Arbeit und Ihren Erfahrungen profitieren. In der Datenbank können Sie auch nachsehen, ob eine bestimmte Hardware-Komponente bereits erfolgreich von anderen unter Knoppix eingesetzt wird.

Danach können Sie beginnen, unter der grafischen Benutzungsoberfläche KDE zu arbeiten. Wie das geht, das erfahren Sie ab Lektion 3.


I. Bildschirm konfigurieren

Um die Bildschirmauflösung und die Bildwiederholfrequenz zu konfigurieren, stehen Ihnen vier Wege offen:
  1. Tastenkombinationen unter KDE
  2. Das KDE-Kontrollzentrum
  3. Cheatcodes beim Booten
  4. Einträge in den Dateien /etc/X11/XF86Config und XF86Config-4

1. Tastenkombinationen unter KDE

Unter KDE können Sie durch *gleichzeitiges* Betätigen der Tasten <Strg> und <Alt> und < + > (wobei es die Taste < + > auf dem Nummernblock der Tastatur ganz rechts sein muss) zwischen verschiedenen Bildschirmauflösungen wechseln und so z.B. zwischen 1024x768, 800x600 und 640x480 wählen.

2. Das KDE-Kontrollzentrum

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_einstellungen Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Einstellungen".

k_kontrollzentrum Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Kontrollzentrum".

Das "Kontrollzentrum"-Fenster wird geöffnet. Dort klicken Sie mit der linken Maustaste im Register "Index" zuerst auf "Angeschlossene Geräte" und dort dann auf "Bildschirm & Anzeigegeräte". Damit öffnet sich das "XFree86 Einstellung"-Fenster, wo Sie unter "Monitor" und "Bildschirm" die Bildschirmauflösung und die Bildwiederholfrequenz ändern können:

kontrollzentrum

Nehmen Sie Änderungen vor und schließen Sie das "XFree86 Einstellung"-Fenster durch einen Klick mit der linken Maustaste auf < Beenden >. Die Frage, ob die neue Einstellung gespeichert werden soll, beantworten Sie mit < Ja >.

Damit die vorgenommenen Änderungen wirksam werden, muß KDE wie folgt neu gestartet werden:
k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_knoppix Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX".

k_utilities Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Utilities".

k_desktop_neustart Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX-Desktop Auswahl/Neustart".

Im sich öffnenden "KNOPPIX X-Restart"-Fenster wählen Sie "kd: KDE - The K Desktop Environment" aus und klicken mit der linken Maustaste auf < OK >:

x_restart

Die anschliessend in einem neuen Fenster gestellte Frage, ob der X-Server "wirklich" neu gestartet werden soll, beantworten sie mit < Ja >.
Warten Sie, bis KDE mit den neuen Einstellungen neu gestartet wurde.

3. Cheatcodes beim Booten

Mit Cheatcodes beim Booten, die auch miteinander kombiniert werden können, lassen sich verschiedene Werte vorgeben: Details zum Booten finden Sie in "Knoppix booten / Details". Eine Beschreibung der Cheatcodes finden Sie in knoppix-cheatcodes.txt.

4. Einträge in den Dateien /etc/X11/XF86Config und XF86Config-4

In diesen zentralen Konfigurationsdateien des grafischen Systems stehen z.B. die Frequenzbandbreiten des Monitors. Darauf soll hier nicht weiter eingegangen werden, da es den Rahmen eines Tutorials übersteigt. Weitere Informationen liefern Ihnen die Handbuchseiten zum X-Window-System, die Sie mit den Befehlen "man X", "man XF86Config", "man XF86Config-4" usw. in einem Befehlsfenster (einer Konsole, z.B. k_im_zahnrad_klein --> k_knoppix --> k_rootshell) lesen können. (Blättern in den Handbuchseiten können Sie mit Betätigen der Taste <Leerzeichen>. Die Anzeige einer Handbuchseite beenden Sie durch Betätigen der Taste <q> für quit.)

Der Bildschirm ist fertig konfiguriert :-)

Im schlimmsten Falle lässt sich der Bildschirm nicht konfigurieren. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

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II. Drucker konfigurieren

Stellen Sie sicher, dass Ihr Drucker beim Booten (von der Knoppix-CD) funktionsbereit, also z.B. an den PC angeschlossen und eingeschaltet ist.

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_knoppix Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX".

k_konfiguration Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Konfiguration".

k_drucker_config Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Drucker konfigurieren".

drucker_zauberstab Klicken Sie im sich öffnenden Fenster "Drucker - KDE-Kontrollbereich" mit der linken Maustaste oben links auf das Zauberstab-Symbol (Drucker/Klasse hinzufügen). Damit starten Sie den Assistenten für die Druckereinrichtung.

Der Assistent stellt Ihnen nun nacheinander verschiedene Fragen:

  1. Wie der Drucker angeschlossen ist (lokal an der parallelen oder USB-Schnittstelle) bzw. ob es ein Netzwerkdrucker ist.

  2. Wie der Druckerhersteller und das -modell heissen.

  3. Welchen Treiber für das Druckermodell Sie verwenden wollen. (Wenn mehrere Treiber angezeigt werden, können Sie die einzelnen Treiber nacheinander testen und sich dann für den besten entscheiden.)

  4. Im "Druckertest"-Fenster können Sie durch einen Klick mit der linken Maustaste auf den Knopf drucker_knopf_einstellungen noch die Papiergröße auf "A4" usw. einstellen und dann durch einen Klick mit der linken Maustaste auf den Knopf drucker_knopf_test eine Testseite ausdrucken lassen.

  5. Ob ein Vor- und/oder Nachspann gedruckt werden soll.

  6. Ob Nutzungsbeschränkungen gelten sollen.

  7. Welchen Namen der Drucker im System haben soll.

Nach dem Einrichten des Druckers wird der Assistent beendet und Sie befinden sich wieder im Fenster "Drucker - KDE-Kontrollbereich". Mit einem Klick mit der linken Maustaste auf den Knopf k_knopf_schliessen unten rechts schließen Sie das Fenster "Drucker - KDE-Kontrollbereich".

Der Drucker ist fertig konfiguriert :-)

Im schlimmsten Falle lässt sich der Drucker nicht konfigurieren. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

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III. Soundkarte konfigurieren

Stellen Sie sicher, dass Ihre Soundkarte und Ihre Lautsprecher beim Booten (von der Knoppix-CD) funktionsbereit, also angeschlossen, eingeschaltet und laut genug aufgedreht sind.

Mit etwas Glück erkennt Knoppix Ihre Soundkarte beim Booten automatisch. Sie hören dann beim Starten von KDE ein kurzes Soundbeispiel. Eine Konfiguration der Soundkarte ist dann nicht erforderlich.

Wenn die Soundkarte nicht erkannt wird, Booten Sie erneut mit dem Cheatcode "knoppix alsa".

Details zum Booten finden Sie in "Knoppix booten / Details". Eine Beschreibung der Cheatcodes finden Sie in knoppix-cheatcodes.txt. Siehe auch ALSA.

Wenn auch das nicht zum Erfolg führt, können Sie noch probieren, die Soundkarte "zu Fuß" einzurichten. Das geht wie folgt:

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_knoppix Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX".

k_konfiguration Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Konfiguration".

k_sound_config Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Soundkarten-Konfiguration".

Das Programm "Sound Configuration Utility 0.57" wird in einem neuen Fenster gestartet.

Bestätigen Sie mit <OK>, dass alle PnP-Karten getestet werden sollen.
Anmerkung: Mit der Tabulator-Taste (auf der Tastatur oben links, links von der Taste "Q") können Sie im Programm zwischen den einzelnen Auswahlmöglichkeiten wechseln (also z.B. von <OK> nach <Cancel>. Cancel entspricht Abbrechen).

Die Warnung, dass das Programm nicht unter X Windows ausgeführt werden sollte, ignorieren Sie, indem Sie <Yes> auswählen.

Das Programm zeigt nun gefundene Soundkarten an. Bestätigen Sie das mit <OK>.

Das Programm bietet an, ein Klangbeispiel abzuspielen. Bestätigen Sie das mit <OK>.

Im schlimmsten Falle lässt sich die Soundkarte nicht konfigurieren (das ist z.B. bei Onboard Soundkarten wie Via 8233 auf dem Asus-Board A7V8X der Fall). In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

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IV. Scanner testen

Stellen Sie sicher, dass Ihr Scanner beim Booten (von der Knoppix-CD) funktionsbereit, also an den PC angeschlossen und eingeschaltet ist.

Legen Sie eine einzuscannende Vorlage in den Scanner.

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_multimedia Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Multimedia".

k_graphik Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Graphik".

k_xscanimage Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "xscanimage". Damit wird das Programm xscanimage gestartet. Wenn das Programm einen Scanner findet, dann öffnet sich ein Fenster mit dem Namen des Scanners als Titel. (Wenn kein Scanner gefunden wird, dann beendet sich das Programm automatisch wieder. Sie müssen daran arbeiten, daß ein Scanner gefunden wird. Dazu weiter unten mehr...)

(1) Wenn ein Scanner gefunden wird, dann klicken Sie mit der linken Maustaste unten im Fenster auf den Knopf <Preview Window>. Es öffnet sich das "xscanimage preview"-Fenster.

Bild: Die beiden Fenster des Programms xscanimage

xscanimage

(2) Klicken Sie mit der linken Maustaste unten im "xscanimage preview"-Fenster auf den Knopf <Acquire Preview>. Damit beginnt das Scannen und die Vorabansicht des Scannens (Preview) wird Ihnen angezeigt.

(3) Mit der gedrückten linken Maustaste können Sie in der Vorabansicht den zu speichernden Ausschnitt markieren, indem Sie einen Rahmen ziehen.

(4) Im linken Fenster kann der Bild-Datei im Feld rechts von "Filename" ein Name gegeben werden. out.pnm ist dort voreingestellt. ((5) Mit einem Klick mit der linken Maustaste auf den Knopf <Browse> kann in einem weiteren Fenster das Verzeichnis ausgewählt werden, in dem die Bild-Datei gespeichert werden soll. Das "Browse"-Fenster läßt sich mit einem Klick mit der linken Maustaste auf <OK> wieder schließen.)

(6) Mit einem Klick mit der linken Maustaste auf den Knopf <Scan> unten links wird der markierte Ausschnitt der Vorlage eingescannt und in der Bild-Datei abgespeichert. Die Bild-Datei kann jetzt mit Programmen wie z.B. GIMP (siehe Lektion 8) weiter bearbeitet werden.

Der Scanner scannt :-)

(7) Mit einem Klick mit der linken Maustaste auf das Menü "File" (im linken Fenster oben links) und dort im Untermenü dann mit einem Klick mit der linken Maustaste auf "Exit" beenden Sie das Programm xscanimage wieder.

Wenn kein Scanner gefunden wird, kann es daran liegen, dass Ihr Scanner nicht unterstützt wird. Auf der SANE-Web-Seite unter dem Stichwort "Supported devices" können sie nachsehen, ob Ihr Scanner unterstützt wird. Vor allem Scanner an der parallelen Schnittstelle werden oft nicht unterstützt (siehe dazu auch Knoppix Hardware Datenbank und Parallel Port Scanners under Linux).
Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, dass die Konfiguration Ihres Scanners nicht richtig ist. Haben Sie z.B. einen USB-Scanner von Epson, dann erfolgt die Konfiguration in der Datei /etc/sane.d/epson.conf und Sie müssen in dieser Datei die Zeile "scsi EPSON" löschen und die Zeile "usb /dev/usbscanner0" eintragen, damit der USB-Scanner gefunden wird. Weitere Informationen liefern Ihnen die Handbuchseiten zum sane-Scanner-"Treiber", die Sie mit den Befehlen "man sane", "man sane-epson", "man sane-usb" usw. in einem Befehlsfenster (einer Konsole, z.B. k_im_zahnrad_klein --> k_knoppix --> k_rootshell) lesen können. (Blättern in den Handbuchseiten können Sie mit Betätigen der Taste <Leerzeichen>. Die Anzeige einer Handbuchseite beenden Sie durch Betätigen der Taste <q> für quit.)
Bedenken Sie: Die Befehle/Programme sane-find-scanner und scanimage stehen nicht zur Verfügung.

Im schlimmsten Falle scannt der Scanner nicht. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

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V. Internet-Zugang via (A)DSL / ISDN / Modem konfigurieren

(A)DSL

Bedenken Sie: Es wird vorausgesetzt, dass PPPoE (Point-To-Point over Ethernet) verwendet wird.

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_knoppix Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX".

k_netzwerk Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Netzwerk/Internet".

k_adsl_config Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "ADSL/PPPOE konfigurieren".

Es öffnet sich ein Fenster zur Konfiguration.

Die weitere Konfiguration ist *hervorragend* im Debian GNU/Linux Anwenderhandbuch im Abschnitt DSL und dort dann unter *pppoeconf* beschrieben.

Wenn Sie Fragen und/oder Probleme haben, dann werfen Sie einen Blick auf die (deutschsprachige) "ADSL für Linux"-Seite.

(A)DSL ist fertig konfiguriert. :-)

Anmerkung: In einer Root Shell (k_im_zahnrad_klein --> k_knoppix --> k_rootshell) kann die (A)DSL-Verbindung mit den Befehlen "pppstatus" bzw. "plog" überwacht werden. Mit den Befehlen "pon dsl-provider" bzw. "poff" kann sie gestartet bzw. beendet werden.

Im schlimmsten Falle lässt sich (A)DSL nicht konfigurieren. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

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ISDN

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_knoppix Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX".

k_netzwerk Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Netzwerk/Internet".

k_isdn_config Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "ISDN-Karte konfigurieren". Damit wird das Programm isdn-config gestartet.

Es öffnet sich das "RedHat ISDN config"-Fenster.

Klicken Sie unten links im Fenster mit der linken Maustaste auf den Knopf <Hilfe>. Damit werden die *sehr guten* Hilfe-Seiten zum Programm isdn-config aufgerufen, an Hand derer Sie nun Ihre ISDN-Hardware konfigurieren können.

ISDN ist fertig konfiguriert. :-)

Im schlimmsten Falle lässt sich ISDN nicht konfigurieren. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

Bild: Den Provider "msn" (Microsoft Network) in isdn-config anlegen

isdn_provider_msn

Anmerkung: Was für eine Zahl Sie bei "MSN/EAZ:" eintragen, ist hier ohne Bedeutung.

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Modem

(Wenn Sie kein externes Modem haben, sondern eine interne PCI- oder ISA-Modemkarte besitzen, dann werfen Sie zuerst unbedingt einen Blick auf das, was "ein Mitbewerber" dazu zu sagen hat.)

Externe Modems (und auch Handies und PDAs, die als Modem funktionieren) sollten zuerst einmal der "Geräte"-Datei /dev/modem zugeordnet werden:

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_knoppix Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX".

k_netzwerk Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Netzwerk/Internet".

k_dev_modem_config Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "/dev/modem Setup (Seriell/USB/IRDA/Bluetooth)".

Es öffnet sich das "Art der Verbindung"-Fenster, in dem Sie auswählen, über welche Verbindungsart (Seriell/USB/IRDA/Bluetooth) Ihr Modem an den PC angeschlossen ist.
Im nächsten Schritt wird automatisch versucht, das Modem zu finden oder aber Sie müssen noch genauer spezifizieren, an welcher Schnittstelle (COM1, COM2, USB1 usw.) das Gerät angeschlossen ist.

Danach kann die Modem-Einwahl ins Internet eingerichtet werden:

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_knoppix Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX".

k_netzwerk Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Netzwerk/Internet".

k_modem_config Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Modem-Einwahl". Damit wird das Programm Kppp gestartet.

Es öffnet sich das "Kppp"-Fenster.

Klicken Sie unten im Fenster mit der linken Maustaste auf den Knopf < ? Hilfe > und wählen Sie dort "Handbuch zu Kppp" aus. Damit wird das *sehr gute* Handbuch zum Programm Kppp aufgerufen, an Hand dessen Sie nun Ihr Modem konfigurieren können.

Das Modem ist fertig konfiguriert. :-)

Im schlimmsten Falle lässt sich das Modem nicht konfigurieren. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

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VI. Netzwerkkarte konfigurieren

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_knoppix Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX".

k_netzwerk Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Netzwerk/Internet".

k_netzwerk_config Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Netzwerkkarte konfigurieren". Damit wird das Programm netcardconfig gestartet.

Es öffnet sich das "netcardconfig"-Fenster und nacheinander weitere Fenster, in denen Sie verschiedene Angaben machen müssen (es werden Ihnen u.U. nicht *alle* hier dargestellten Angaben abverlangt):

Das "netcardconfig"-Fenster wird automatisch wieder geschlossen.

Mit dem Befehl "ping NNN.NNN.NNN.NNN" in einer Root Shell (k_im_zahnrad_klein --> k_knoppix --> k_rootshell, wobei für NNN.NNN.NNN.NNN die IP-Adresse des Default-Gateways oder des Nameservers einzusetzen ist) kann nun kurz getestet werden, ob die Konfiguration erfolgreich war. Der Befehl ping kann nach 30-40 Sekunden durch *gleichzeitiges* Betätigen der Tasten <Strg> und < c > beendet werden.
Vom "angepingten" Rechner sollten in der Zeit beständig Antwort-Pakete zurückgekommen sein und nach dem Beenden von ping sollte in der Zusammenfassung die Anzahl der übertragenen (transmitted) Pakete denen der empfangenen (received) entsprechen und 0% Pakete verloren (loss) gegangen sein.
Wenn der Test mit ping fehlschlägt, dann geben Sie in der Root Shell die Befehle "ifconfig" und "route -n" ein und prüfen Sie an Hand der Ausgaben, ob die Netzwerkkarte (meist eth0) und die Routentabelle ordentlich konfiguriert sind.
Weitere Informationen liefern Ihnen die Handbuchseiten zu den Befehlen, die Sie mit den Befehlen "man ping", "man ifconfig" und "man route" in einem Befehlsfenster (einer Konsole, z.B. k_im_zahnrad_klein --> k_knoppix --> k_rootshell) lesen können. (Blättern in den Handbuchseiten können Sie mit Betätigen der Taste <Leerzeichen>. Die Anzeige einer Handbuchseite beenden Sie durch Betätigen der Taste <q> für quit.)

Die Netzwerkkarte ist fertig konfiguriert. :-)

Im schlimmsten Falle lässt sich die Netzwerkkarte nicht konfigurieren. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

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VII. Knoppix-Konfiguration auf Diskette speichern

Bedenken Sie: Alle Einstellungen, die Sie vornehmen und alle Verzeichnisse und Dateien, die Sie unter Knoppix erstellen, gehen verloren, sobald sie Knoppix beenden, da alle diese Daten nur im Hauptspeicher des PC vorgehalten werden, dessen Inhalt beim Ausschalten oder Neu-Start des PC verloren geht :-(

Damit Sie nun nicht immer wieder aufs Neue alle Konfigurationsschritte durchführen müssen, nachdem Sie von der Knoppix-CD gebootet haben, gibt es die Möglichkeit, wichtige Daten *vor dem Beenden von Knoppix* auf Diskette zu speichern :-)

Das geht wie folgt:

Legen Sie eine leere, formatierte, nicht schreibgeschützte Diskette in das Disketten-Laufwerk ein.

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_knoppix Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX".

k_konfiguration Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Konfiguration".

k_saveconfig Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX-Konfiguration speichern".

Es öffnet sich das Fenster "KNOPPIX Konfigurationsarchiv anlegen" in dem Sie durch Ankreuzen auswählen können, welche Konfigurationsdateien gesichert werden sollen. Treffen Sie Ihre Wahl und klicken Sie dann abschließend unten im Fenster mit der linken Maustaste auf den Knopf < OK >.

Im nächsten Fenster wählen sie als Verzeichnis, in das die Konfigurationsdateien geschrieben werden sollen, "/mnt/floppy: [Floppy]" aus und klicken dann unten im Fenster mit der linken Maustaste auf den Knopf < OK >.

Wenn Sie dazu aufgefordert werden, eine leere, formatierte Diskette in das Disketten-Laufwerk einzulegen, dann klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Knopf < Ja >, da Sie ja bereits weiter oben die Diskette eingelegt haben.

Bestätigen Sie abschließend das erfolgreiche Erstellen der Diskette, in dem Sie mit der linken Maustaste auf den Knopf < OK > klicken.

Die Konfigurationsdateien sind damit auf Diskette gespeichert. :-)

Bedenken Sie, daß Sie nach dem erfolgreichen Speichern auf Diskette beim nächsten Booten von der Knoppix-CD im Knoppix-Anfangs-Bootbildschirm immer "knoppix floppyconf" (oder alternativ "knoppix floppyconfig") eingeben müssen und die Diskette im Disketten-Laufwerk liegen muß, wenn Sie wollen, daß die auf der Diskette gespeicherten Konfigurationsdateien beim Booten wieder eingelesen werden sollen. (Wenn beim Booten von der Knoppix-CD der Knoppix-Anfangs-Bootbildschirm angezeigt wird, dann steht unten links "boot:". Dort können Sie über die Tastatur Eingaben machen. Details zum Booten finden Sie in "Knoppix booten / Details".)
Anmerkung: Mit den Boot-Parametern "knoppix myconfig=/mnt/auto/floppy" bzw. "knoppix myconfig=scan" geht es *nicht*.

Das *erfolgreiche* Einlesen der Konfiguration von Diskette wird beim Booten durch folgende drei Zeilen angezeigt:
Checking /mnt/floppy for KNOPPIX configuration files...
Found, now executing /mnt/floppy/knoppix.sh.
Extracting config archive /mnt/floppy/configs.tbz...

Sollten diese drei Zeilen erscheinen, Ihre gespeicherte Konfiguration aber trotzdem nicht wiederhergestellt worden sein, dann prüfen Sie den Inhalt der auf Diskette in der Datei configs.tbz (das ist ein mit bzip2 komprimiertes tar-Archive) gesicherten Daten wie folgt:
Öffnen Sie eine Root Shell (k_im_zahnrad_klein --> k_knoppix --> k_rootshell) und prüfen Sie in der Root Shell durch Eingabe des Befehls "mdir a:", ob die Datei configs.tbz auf der Diskette größer als 46 Byte ist. Ist sie das nicht, dann ist sie leer und Sie haben beim Speichern auf Diskette keine Daten ausgewählt. Erstellen Sie die Diskette erneut.
Ist die Datei größer als 46 Byte, dann lassen Sie sich durch Eingabe des Befehls "tar -jtvf /mnt/floppy/configs.tbz | more" anzeigen, welche Dateien in configs.tbz enthalten sind (mit Betätigen der Taste <ENTER> können Sie in der Anzeige eine Seite weiter blättern). Die Frage ist nun, ob die Datei, in der die von Ihnen vermißte Konfiguration abgespeichert ist, angezeigt wird oder nicht. Die Konfiguration des KDE Hintergrundes wird z.B. in der Datei /home/knoppix/.kde/share/config/kdesktoprc gespeichert [in der Zeile "CurrentWallpaper=/cdrom/KNOPPIX/background.gif"]. kdesktoprc muß also bei der Ausgabe des tar-Befehls angezeigt werden, wenn Sie den KDE Hintergrund verändert haben. Auf diese Weise können Sie versuchen, das Problem einzugrenzen bzw. zu lösen.
Mit den Befehlen "mkdir /tmp/abc", "cd /tmp/abc", "cp /mnt/floppy/configs.tbz /tmp/abc" und "tar -xvjf configs.tbz" können Sie auch kurzerhand configs.tbz unterhalb des Verzeichnisses /tmp/abc auspacken und dann dort in den Dateien herumstöbern.

Im schlimmsten Falle gelingt das Speichern/Einlesen der Daten von Diskette nicht. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

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VIII. Schreibenden Zugriff auf die Festplatte(n) im PC ermöglichen

Bedenken Sie:

Jede einzelne Partition einer Festplatte (Hard Disk) wird auf dem Knoppix-KDE-Desktop mit einem Icon (Symbol) dargestellt. (Grob vereinfacht entsprechen diese Icons z.B. den Laufwerksbuchstaben C:, D:, E: usw. unter Windows 98.)

Wenn Sie zum ersten Mal mit der linken Maustaste auf ein solches Icon klicken, dann wird die Partition eingebunden (gemountet). Der Zugriff auf die Daten des Filesystems auf der Partition ist damit möglich. Der KDE Dateimanager Konqueror wird gestartet und zeigt die Daten an.

Ob eine Partition bereits gemountet ist oder noch nicht, erkennen Sie daran, ob das Icon der Partition ein kleines grünes Dreieck enthält oder nicht.

Partition gemountet

Schreibenden Zugriff auf eine Partition stellen Sie wie folgt her:

(Wenn die Partition noch nicht gemountet ist [kein kleines grünes Dreieck besitzt], dann müssen Sie sie zuerst mounten, indem Sie z.B. mit der *rechten* Maustaste auf das Icon klicken und im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Laufwerk einbinden" klicken.)

Klicken Sie mit der *rechten* Maustaste auf das Icon der Partition, auf die sie schreibend zugreifen wollen.

harddisk_rw Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Lese-/Schreibmodus ändern".

Sie werden nun in einem sich öffnenden Fenster gefragt, ob die Partition schreibbar gemacht werden soll. Beantworten Sie das, indem Sie mit der linken Maustaste auf < Ja > klicken. Damit haben Sie schreibenden Zugriff auf die Partition :-)

Bedenken Sie: Wenn die Partition bereits schreibend gemountet ist, dann werden Sie gefragt, ob die Partition nur-lesbar gemacht werden soll. Beantworten Sie das, indem Sie mit der linken Maustaste auf <Nein> klicken, damit der ja bereits bestehende schreibende Zugriff auf die Partition erhalten bleibt. Wenn Sie hier jedoch mit der linken Maustaste auf <Ja> klicken, dann wird der schreibende Zugriff auf die Partition wieder aufgehoben.

Im schlimmsten Falle lässt sich nicht schreibend auf die Festplatte(n) zugreifen. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

(Wenn Sie mehr über das Mounten wissen wollen, dann lesen Sie hier weiter.)

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IX. Zugriff auf eine Digitalkamera (oder Web-Kamera)

Stellen Sie sicher, dass Ihre Digitalkamera beim Booten (von der Knoppix-CD) an den PC angeschlossen und eingeschaltet ist.

Wenn Ihre Kamera via USB an den PC angeschlossen ist, dann wird sie u.U. wie eine (interne) SCSI-Festplatte behandelt. Der Zugriff auf die Daten erfolgt dann über ein "Hard Disk Partition"-Icon auf dem Desktop. Details dazu finden sie unter VIII weiter oben.

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_multimedia Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Multimedia".

k_betrachter Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Betrachter".

k_gtkam Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "gtkam". Damit wird das Programm gtkam gestartet. (Das Programm gtkam ist grob betrachtet eine grafische Oberfläche für das Programm gphoto2.)

gtkam_kamera Klicken Sie im "gtkam"-Fenster oben mit der linken Maustaste auf "Kamera" und im sich dann öffnenden Menü auf "Wähle Kamera...". Damit öffnet sich das "Wähle Kamera aus"-Fenster, in dem Sie eintragen, welche Kamera sie wo angeschlossen haben. Mit einem Klick mit der linken Maustaste auf die Knöpfe mit dem auf der Spitze stehenden Dreieck sehen Sie eine Liste aller Kamera-Modelle und ihrer möglichen Anschlüsse (der serielle Port 0 entspricht der seriellen Schnittstelle COM1, Port 1 entspricht COM2 usw.).
Wählen Sie Ihre Kamera aus und bestätigen Sie Ihre Auswahl mit einem Klick mit der linken Maustaste auf < OK > und schließen Sie damit das Fenster.

gtkam_knoepfe Im "gtkam"-Fenster sehen Sie nun die Fotos der Kamera und können diese Fotos über die Knöpfe oben im Fenster speichern, löschen usw.

Der Zugriff auf die Digitalkamera ist damit möglich. :-)

k_im_zahnrad_klein
k_multimedia
k_graphik
k_gqcam
Anmerkung: Wenn Sie eine Web-Kamera einsetzen, dann verwenden Sie das Programm gqcam.
Wenn Sie lieber mit Befehlen in der Konsole arbeiten, dann verwenden Sie das Programm gphoto2. Der Befehl "gphoto2 --auto-detect --summary -P" kopiert z.B. alle Fotos von der Kamera ins aktuelle Verzeichnis.

Sollte Ihr Kamera-Modell nicht aufgeführt sein oder vom Programm nicht gefunden/erkannt werden, dann lesen Sie die Handbuchseiten zu den Programmen gphoto2, gtkam und gqcam, die Sie mit den Befehlen "man gphoto2", "man gtkam" und "man gqcam" in einem Befehlsfenster (einer Konsole, z.B. k_im_zahnrad_klein --> k_knoppix --> k_rootshell) lesen können. (Blättern in den Handbuchseiten können Sie mit Betätigen der Taste <Leerzeichen>. Die Anzeige einer Handbuchseite beenden Sie durch Betätigen der Taste <q> für quit.)

Werfen Sie auch einen Blick in das hervorragende Digitalkamera-HOWTO.

Im schlimmsten Falle gelingt der Zugriff auf die Digitalkamera nicht. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

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X. Zugriff auf ein Zip-Laufwerk ermöglichen

Stellen Sie sicher, dass Ihr Zip-Laufwerk beim Booten (von der Knoppix-CD) funktionsbereit, also z.B. an den PC angeschlossen und eingeschaltet ist.

Legen Sie eine Zip-Diskette in das Zip-Laufwerk ein.

k_im_zahnrad Klicken Sie auf dem Knoppix-KDE-Desktop unten links mit der linken Maustaste auf das Symbol das den Buchstaben "K" in einem Zahnrad darstellt (dieses Symbol ist z.B. vergleichbar mit dem <Start>-Symbol unter Windows 98).

k_knoppix Klicken Sie im sich öffnenden Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "KNOPPIX".

k_rootshell Klicken Sie im sich öffnenden Unter-Menü mit der linken Maustaste auf den Eintrag "Root Shell". Es öffnet sich ein "Root"-Fenster.

Auf in den PC eingebaute (IDE oder SCSI) Zip-Laufwerke kann einfach zugegriffen werden (siehe weiter unten bei "Mounten des Mediums").

Um auf externe an der parallelen Schnittstelle oder USB angeschlossene Zip-Laufwerke zugreifen zu können, muß sichergestellt sein, daß die erforderlichen Kernel-Module geladen sind. Geben Sie im "Root"-Fenster den Befehl "lsmod" ein. Er zeigt alle geladenen Module an.

Für ein Zip-Laufwerk am Parallelport muss das Modul "imm" (für neuere Zip-250 Laufwerke) bzw. "ppa" (für ältere Zip-100 Laufwerke) geladen sein. Fehlt das Modul, dann versuchen Sie zunächst, das Modul "imm" mit dem Befehl "modprobe imm" zu laden. Schlägt das fehl (Fehlermeldung "insmod imm failed"), dann laden Sie das Modul "ppa" mit dem Befehl "modprobe ppa".

Für ein Zip-Laufwerk am USB-Anschluß müssen die Module "usbcore", "usb-ohci" (bzw. "usb-uhci") und "usb-storage" geladen sein. Fehlen die Module, dann laden Sie die fehlenden Module mit den Befehlen "modprobe usbcore", "modprobe usb-ohci" (bzw. "modprobe usb-uhic") und "modprobe usb-storage".
Bedenken Sie: Sie benötigen *entweder* das Modul usb-ohci *oder* das Modul usb-uhci. Nicht beide gleichzeitig. Das Modul von den beiden, welches sich *ohne* die Fehlermeldung "insmod usb-?hci failed" laden läßt, ist das richtige.

Mounten des Mediums

Nun kann die Zip-Diskette im Zip-Laufwerk "gemountet" (eingebunden) werden. Dazu legen Sie zuerst im "Root"-Fenster z.B. mit dem Befehl "mkdir /mnt/zip" ein Verzeichnis als s.g. "Mountpoint" an.

Der Befehl "mount /dev/sda4 /mnt/zip" mountet dann z.B. eine Zip-Diskette in einem am Parallelport angeschlossenen Zip-Laufwerk.

Auf die Daten auf der Zip-Diskette kann dann z.B. als Benutzer root über das Verzeichnis /mnt/zip zugegriffen werden.

Der Befehl "cp /mnt/zip/liesmich.txt /tmp" kopiert so z.B. die Datei liesmich.txt von der Zip-Diskette in das Verzeichnis /tmp.

Mit dem Befehl "umount /mnt/zip" wird die Zip-Diskette wieder unmountet und kann dann aus dem Zip-Laufwerk entfernt werden.

Das "Root"-Fenster schließen Sie, indem Sie im "Root"-Fenster den Befehl "exit" eingeben.

Der Zugriff auf das Zip-Laufwerk ist damit möglich. :-)

Im schlimmsten Falle lässt sich nicht auf das Zip-Laufwerk zugreifen. In dem Fall melden Sie den EntwicklerInnen von Knoppix das Problem über ein Formular im WWW und warten auf Antwort oder schreiben Sie einen Fehlerbericht.

(Wenn Sie mehr über das Mounten wissen wollen, dann lesen Sie hier weiter.)

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Dieses Dokument beschreibt Knoppix Version 3.4 CeBit 2004 Edition.
Copyright (c) 2004-04-19 Karl Schock. (Dank an alle, die zu diesem Dokument etwas beitrugen.)
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